Peloponnes – eine Reise ins antike Griechenland

29. Mai 2022 Aus Von Heinz Rudolf Miko

14. – 21. Mai 2022

Der eigentliche Grund der Reise war die Mitgliederversammlung der „Vereinigung ehemaliger Mitarbeiter:innen der europäischen Institutionen, AIACE“. Doch darüber möchte ich hier nicht berichten, vielmehr gilt meine Aufmerksamkeit den Besichtigungen, die am Rande der Konferenz stattfanden.

Anreise

Obwohl von Wien mittlerweile auch sog. Billigairlines nach Athen fliegen, habe ich mich entschlossen mit dem traditionellen österreichischen Carrier Austrian Airlines (OS801) zu fliegen. Bedauerlicherweise hat sich die AUA bei ihrem Service ihren Billigkonkurrenten angepasst. Der Unterschied besteht mittlerweile vor allem im Preis, der bei der AUA höher ausfällt. Nicht nur, dass die Abflugzeit ohne Vorinformation geändert wurde, was ich glücklicherweise beim Online-Check-in festgestellt habe, gibt es im Flugzeug selbst nur mehr zu bezahlendes Service, abgesehen von einem Schokotaler. Es bringt also keinen Vorteil mehr mit einer sog. Qualitätsairline zu fliegen, zumal diese Qualität nicht geboten wird. Ca. 2 Stunden sind es von Wien (VIE) nach Athen (ATH). Der verspätete Abflug aufgrund der Überlastung des Flugraumes über Serbien, der mit dem Krieg in der Ukraine begründet wurde, führte zu einer knapp einstündigen Verspätung bei der Ankunft. Der Flug verlief ruhig und gab einen Vorgeschmack auf die griechische Küste.

Loutraki

Ausgangspunkt der Erkundungen zu den antiken Stätten war die Kleinstadt Loutraki, unweit des Kanals von Korinth, auf der gegenüberliegenden Seite des modernen Korinth. Loutraki bietet eine schöne und lange Promenade entlang des Strandes, gesäumt mit einer Vielzahl an Cafés, Eissalons, Restaurants und Bars, von denen aus man spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten kann. Auch das städtische Thermalbad ist erwähnenswert.

In Loutraki waren wir im Clubhotel Casino Loutaki (https://www.clubhotelloutraki.gr/hotel/). Das Hotel liegt direkt am Meer und wenn man den Strand entlang wandert erreicht man nach etwa 20 Minuten den Kanal von Korinth. FKK Freunde finden kurz vor dem Kanal einen Nacktbadestrand, der allerdings nicht besonders schön ist. Das FKK Gebiet ist nur über den Strand erreichbar, da die gesamte Zone militärisches Sperrgebiet ist.

Antikes Korinth

Unser erster Ausflug führte uns über den Kanal von Korinth – den wir im Laufe der Woche noch einige Male überqueren werden- zu den historischen Stäten des antiken Korinth. Geplant war auch eine Fahrt auf dem Kanal, doch leider wurden gerade Erhaltungsarbeiten durchgeführt, wodurch der Kanal komplett gesperrt war.

Wie auch bei anderen Anlagen ist auch vom antiken Korinth (https://de.wikipedia.org/wiki/Korinth_(antike_Stadt) nur mehr sehr wenig erhalten und es Bedarf eines guten Vorstellungsvermögens, um sich ein Bild von den Tempelanlagen zu machen. Das Museum beherbergt eine Vielzahl von Statuen und anderer Relikte, die bei den Freilegungsarbeiten gefunden wurden.

Wird fortgesetzt…